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Eduard Wißmann

Eduard Wißmann - ein Dichter des Westerwaldes

Eduard Wißmann

Eduard Wißmann wurde am 27. September 1842 im Pfarrhaus von Gemünden geboren. Sein Vater Carl Friedrich August (1788 - 1842) und sein Großvater JohannPhilipp Christian waren Pfarrer in Gemünden gewesen. Als Carl Wißmann dienstunfähig wurde, siedelte die Familie nach Westerburg über; im selben Jahr starb er hier. Die Mutter von Eduard Wißmann, Louise, war die Tochter des Konsistorialrates Duill aus Runkel. In seinem Heimatdorf Gemünden verlebte der Junge mit seinen beiden Geschwistern unvergessliche Kinder- und Jugendjahre.

Immer wieder kehrten später seine Gedanken in "das Tal, des Hochlands Perle" zurück. Nach seiner Schulzeit in Hadamar und Weilburg studierte er in Heidelberg und Berlin die Rechte. Nach dem Staatsexamen trat er in den Dienst des Herzogtums Nassau. 1867 wurde er Kreisgerichtsrat in Wiesbaden, 12 Jahre später Landgerichtsrat. Die Krönung seines politischen Wirkens war seine Wahl zum Abgeordneten des Preußischen Landtages, dem er wiederholt angehört hat. Im Jahre 1893 riß ein Schlaganfall den unermüdlichen Streiter für Recht und Gerechtigkeit jäh aus aller Arbeit. Am 29. August 1899 erlöste der Tod den Gelähmten von seinen Leiden.

Von allem, was Eduard Wißmann, der sich als Schriftsteller "Erwin Wester" nannte, geschrieben hat, ist die Erzählung "Das Petermännchen" am bekanntesten geworden. Das schmale Bändchen, das der Westerburger Pfarrer und Historiker Oskar Fuchs 1930 im Verlag von P. Kaesberger, Westerburg, herausgegeben hatte, ist heute noch in manchen Häusern zu finden.